Gib einen Akkord in das virtuelle Gitarren-Griffbrett ein

Optionen Akkordsymbole

Mit dem Chord Analyzer arbeiten

Umkehrungen, Slash Chords (Akkord / Basston)

Nachdem man einen Akkord in das Griffbrett-Raster eingegeben hat, wird der Ton auf der untersten Saite als Grundton angesehen.

Button Umkehrungen Übersicht Umkehrungen

Mit dem Button Inversions und Slash Chord (Inversions = Umkehrungen) navigiert man durch die Liste der verschiedenen Akkordinterpretationen. Das entsprechende Akkordsymbol wird oben angezeigt und die Anzeige der Noten bzw. Intervalle auf den Akkordpunkten am Griffbrett entsprechend angepasst.

Bei der Interpretation als Slash-Chord wird nicht nur der Basston zum Akkordsymbol hinzugefügt: das Intervall, dass der Basston zum Grundton bildet (z.B. 6, 7, 9, etc.) wird dann nicht mehr extra im Akkordsymbol erwähnt*. Cmaj7(9)/D (kürzer Cmaj9/D) hat die 9 als Basston und wird dann nur Cmaj7/D geschrieben.

*) Wer den Akkord lieber in voller Länge ausschreiben will, kann vor dem Querstrich natürlich auch das volle Akkordsymbol der bevorzugten Umkehrung auf's Notenblatt schreiben.

Welche Interpretation ist die Richtige?

Meist ist es die Variante mit dem kürzesten, einfachsten Akkordsymbol. Man muss sich aber immer die Frage stellen, welchen Ton ein Bassist zum Akkord spielen würde (selbst wenn in Wirklichkeit keiner mitspielt) - dieser Basston kann als Grundton des Akkords interpretiert werden.

Entspricht der Basston dem tiefsten Ton des Griffs, das resultierende Akkordsymbol aber zu komplex, unleserlich oder theoretisch wenig sinnvoll, findet sich oft eine einfachere Interpetation als Slash-Chord (Akkord-Schrägstrich-Basston).

Tipp: wird die tiefe E-Saite nicht gegriffen, kann man sie am Analyzer verwenden, um verschiedene Basstöne zu setzen und sich das Ergebnis dann anzuhören (die Audio-Funktion ist allerdings bei manchen Mobil-Geräten nur eingeschränkt benützbar).

Vorzeichen

Das Vorzeichen des Grundtones ändern

Button Vorzeichen b oder #

Mit der Schaltfläche kann beispielsweise aus einem Abm7 ein G#m7 gemacht werden. Besitzt der Grundton kein Vorzeichen (z.B. Gm7), bleibt die Schaltfläche wirkungslos. Bei der Eingabe eines Akkordes (bzw. jeder Änderung) auf dem Griffbrett wählt der Chord Analyzer zunächst selbst, ob bei einem Grundton mit Vorzeichen die Variante mit b oder # angezeigt wird. Bevorzugt werden Grundtöne mit b-Vorzeichen, außer wenn beim entsprechenden Grundton mit # weniger Vorzeichen im Akkord auftreten (weil z.B. doppelte Vorzeichen vermieden werden).

Achtung! Dieser Button bezieht sich nur auf den Grundton der aktuell gewählten Umkehrung. Die Vorzeichen der anderen Töne werden je nach Funktion im Akkord entsprechend berechnet. Dabei kann es auch zu verschiedenen Vorzeichentypen innerhalb eines Akkords kommen. So ist bei einem Eb7(#9) die #9 ein F# und nicht Gb (das wäre die kleine Terz).

Doppelte Vorzeichen und Cb, Fb, B#, E#

Button Doppelte Vorzeichen bb, ## und Cb, Fb, B#, E# zulassen

Standardmäßig werden Töne mit doppelten Vorzeichen bzw. die Töne Cb, Fb, B# und E# mit ihrer in der Praxis viel einfacher zu lesenden enharmonischen Verwechslung beschriftet. Also z.B. E statt Fb, G statt F##. Genau genommen ist das inkorrekt, aber eben praktikabler. Mit dieser Schaltfläche können Doppelvorzeichen und Cb, Fb, B#, E# eine genaue Akkordanalyse aktiviert werden. Die Beschriftung des Buttons wird dem Vorzeichenmodus angepasst (bb oder ##) - das hat keine Auswirkung auf die Funktionsweise!

Im Notensatz wird das Doppelkreuz mit einem spezellen Zeichen ähnlich einem x dargestellt. Wegen der einfacheren Schreibweise im einfachen Tex, in Foren, etc. wird hier ## verwendet.

Spot-Infos (Anzeige auf den Griff-Punkten)

Button Noten Intervalle auf Akkordpunkten anzeigen Ein C9 Akkord mit Noten und Intervallen

Der Button Notes Intervals bestimmt, ob auf den Griffpunkten (spots) im Akkorddiagramm die Notennamen oder die Intervalle relativ zum Grundton angezeigt werden. Wird eine Umkehrung gewählt oder der Akkord als Slash-Chord interpretiert (siehe weiter oben), dann passen sich Noten (z.B. C# statt Db) und Intervalle (Grundton = 1) an.

Transponieren

Button Up DOwn - Transponieren Transponieren Beispiel

Mit den Up/Down Schaltflächen kann der eingegebene Akkord entlang des Griffbretts rauf und runter geschoben werden. Wenn es mal nicht weiter nach unten (links) geht, kann es sein, dass ein Ton auf einer Leersaite (0.Bund) im Spiel ist, der in diesem Fall entfernt werden muss.

Sound abspielen

Button Play - Sound abspielen

Mit dem Play-Button läßt sich der ganze Akkord anhören. Dabei werden die Töne von der untersten zur obersten Saite hintereinander abgespielt. Leider können viele Mobilgeräte nicht mehrere Sounddateien auf einer Webseite abspielen (was bei Apps kein Problem ist).

FAQ

Warum nur standard tuning?

Der Oolimo Akkordgenerator und Analyzer ist ein professionelles Werkzeug für Leute, die nicht nur schnell ein paar Akkorde nachschlagen wollen, sondern harmonischen Zusammenhänge begreifen möchten, um eine größtmögliche Freiheit auf dem Gitarren-Griffbrett zu erlangen.

Je mehr man solche Zusammenhänge verstanden hat, desto leichter wird es, seine Erkenntnisse auf jedes erdenkliche Open Tuning anzuwenden.

Was unterscheidet den Oolimo Analyzer von anderen "Reverse Chord Findern"?

Der spezielle Algorithmus liefert auch bei komplexesten Akkorden syntaktisch richtige Akkordsymbole (auch wenn der Akkord für das eigene Empfinden nicht gut klingt oder die Regeln der Harmonielehre gegen eine bestimmte Kombination von Tönen/Intervallen spricht.

Welche Schreibweise für Akkordsymbole verwendet Oolimo?

Oolimo lehnt sich an das System an, das am Berklee College Of Music am meisten verbreitet ist. Vermieden werden allerdings:

  • Kurzschreibweisen wie C9 statt C7(9) oder Gsus9 statt G7sus4(9), da alle Bestandteile des Akkordes so auch für weniger theoretisch Erfahrene besser erkennbar sind.
  • Sonderzeichen wie ∆7 für maj7 oder ∅ für m7b5, da diese Zeichen nicht überall verfügbar sind.