Mit dem Chord Matrix/Progression Tool arbeiten

Einführung

Dieses Werkzeug von Oolimo enthält einerseits die wichtigsten kurzen Akkordfolgen, die in Pop-Songs oder Jazz-Standards zu finden sind, andererseits Ausschnitte aus Songs bzw. Standards, die solche Akkordfolgen in etwas größerem Zusammenhang zeigen. Manche der Akkordfolgen sind repetitiv, d.h. man kann sie quasi endlos wiederholen, andere werden nur einmal gespielt und münden dann eventuell noch in weitere Akkorde.

Jede dieser Akkordfolgen wird in allen Tonarten gezeigt und in jeder Tonart gibt es meist mehrere Variationen mit unterschiedlichen Griffen. Es kann sein, dass in einer Tonart mehr Variationen spielbar sind als in einer anderen. Es lohnt sich immer, die Akkordfolgen in verschiedenen Tonarten zu üben.

Tonart wählen

Tippt man auf die Pfeiltaste nach rechts bzw. oben (je nach Bildschirmausrichtung), kommt man zu den Tonarten Db, D, Eb, E, F,…, in die andere Richtung zu den Tonarten B, Bb, A , Ab, G, Gb,… Um zu den Tonarten mit #-Vorzeichen zu kommen, wählt man zuerst die enharmonische Verwechslung und tippt dann auf die Anzeige der eingestellten Tonart, also z.B. Auswahl der Tonart Db, dann auf das "Eb" direkt tippen. Es erscheint "D#".

Wenn die Tonart rot angezeigt wird

Die rote Farbe dient als Doppel-Vorzeichen-Warnung. Tippt man auf die angezeigte Tonart, wird die enharmonisch entsprechende Entsprechung angezeigt, z.B. D# ⇆ Eb.

#-Tonarten sind meist die schlechtere Wahl, da in ihnen mit höherer Warscheinlichkeit doppelte Vorzeichen (##) vorkommen. In Eb-Dur zum Beispiel ist die maj7 ein D, in D#-Dur wäre sie ein C##! Natürlich wird man solch "lästige" Töne meist durch seine einfachere enharmonische Entsprechung ersetzen, aber die Verwendung der b-Tonarten ist fast immer ratsamer. Nur bei F#-Dur = Gb-Dur ist die Wahl normalerweise egal, da bei beiden Doppelvorzeichen gleich wahrscheinlich sind.

Die Matrix

Beruhigung ;-)

Wenn Dich der Anblick der vielen Buttons zunächst abschreckt und Du mit den in römischen Ziffern geschriebenen Stufen (noch) nichts anfangen kannst, dann gehe einfach zur Liste (Button "Liste" oder Button "Alle Akkordfolgen") und wähle eine der aufgelisteten Akkordfolgen. Hast Du einige Akkordfolgen in mehreren Tonarten geübt, wirst Du die Matrix schnell verstehen.

Sinn und Zweck

  • Die Matrix ist ein Filter für die Liste der Akkordfolgen. Mit ihrer Hilfe bekommst Du nur diejenigen Akkordfolgen angezeigt, in der alle von Dir gewählten Akkorde (orangefarbene Buttons) vorkommen. Die Matrix zeigt DIr auch, welche Akkorde (gelbe Buttons) Du Deiner Auswahl hinzufügen kannst. Mehr dazu weiter unten unter "Akkorde Auswählen".
  • Wenn bereits eine Akkordfolge in der Liste ausgewählt und in der Akkord-Ansicht angezeigt wird, zeigt die Matrix die Basis-Akkorde dieser Akkordfolge an (violette Buttons), wenn man von der Akkord-Ansicht zur Matrix zurückkehrt oder den gezeigten Button verwendet (dieser Button funktioniert nur, wenn auch eine Akkordfolge in der Akkord-Ansicht zu sehen ist!).

Die Matrix ist nicht nur eine große Hilfe beim Finden von Akkordfolgen, sie hilft auch zu lernen, welche anderen Akkorde oft mit einem bestimmten Akkord in Erscheinung treten.

Die Matrix enthält lediglich Akkorde, die in den gespeicherten Akkordfolgen auch vorkommen. Es können also noch ein paar weitere Akkorde hinzukommen. Auch die Anordnung kann sich mit der Zeit noch leicht verändern.

Die Akkorde der Matrix sind allgemein gehalten. Sie zeigen keine Erweiterungen wie 9, b9, #9, add9, 11, b13, 13. In den Beispielen können die Akkorde verschiedene Erweiterungen beinhalten. Eine Akkordfolge mit einem V7 Akkord kann also alle möglichen Varianten wie V9 = V7(9), V7(#9), etc. enthalten.

Ansicht

Die Akkorde der Matrix können in allgemeiner Form (Stufen in römischen Ziffern, z.B. Imaj7, IIm7) oder in der gewählten Tonart angezeigt werden (z.B. Cmaj7, Dm7).

Erste Zeile - Referenz

Die farblich hervorgehobene erste Zeile dient als Referenz zur Orientierung. Hier werden die Grundtöne der eingestellten Tonart gezeigt, wenn die Akkord-Buttons die Stufen zeigen. Mit dem Umschalt-Button (C D E ⇄ I II III) wird die Ansicht umgeschaltet: in der ersten Zeile werden nun die Stufen angezeigt, die Akkord-Buttons zeigen die Akkorde mit den Grundtönen der eingestellten Tonart.

Akkorde Auswählen

  • "UND"-Verknüpfung: wählst Du mehrere Akkorde in verschiedenen Spalten aus, werden in der Liste nur die Akkordfolgen angezeigt, die alle ausgewählten Akkorde enthalten. Je mehr Akkorde Du auswählst, desto weniger Akkordfolgen werden also gelistet.
  • "ODER"-Verknüpfung: wählst Du mehrere Akkorde in der gleichen Spalte aus, werden alle Akkordfolgen gelistet, die einen der in dieser Spalte selektierten Akkorde enthalten.

Tippt man auf einen der Referenz Buttons der ersten Zeile, kann man eine ganze Spalte selektieren bzw. durch erneutes Drücken die Selektion für alle Buttons dieser Spalte wieder aufheben.

Dm7 UND (Em7 ODER Em ODER C/E) UND G7 Dm7 UND (Em7 ODER Em ODER C/E) UND G7

Im gezeigten Beispiel ist die Auswahl:

Dm7 UND Em7 ODER Em ODER C/E UND G7
Farbliche Hilfe für Mehrfachselektion

Farbliche Hilfe für Mehrfachselektion: Wenn Du einen Akkord auswählst, scheinen andere Akkorde farblich auf, die mit dem gewählten Akkord in irgendwelchen Akkordfolgen vorkommen. Aus diesen kannst Du dann einen weiteren Akkord wählen. Nun scheinen die Akkorde auf, die mit beiden gewählten Akkorden zusammen vorkommen, usw.

Zurücksetzen der Auswahl
  • Du kannst die Selektion durch wiederholtes Antippen der gewählten Akkorde wieder aufheben.
  • Mit dem Reset-Button wird die gesamte Auswahl aufgehoben.

Aufbau der Matrix

Die erste Zeile dient als Referenz und wurde weiter oben ja bereits beschrieben (Ansicht).

Zweite und Dritte Zeile - Diatonische Stufenakkorde

Beginnen wir bei den Akkorden der DRITTEN Zeile: hierbei handelt es sich um die so genannten Stufenakkorde, genau genommen die Stufendreiklänge der Durtonleiter. Alle Akkordtöne sind Töne der jeweiligen Dur-Tonleiter. Es sind die Akkorde, die entstehen, wenn man über jeden der Grundtöne zwei Terzen schichtet (in C-Dur also C-E-G, D-F-A, E-G-B["H"], F-A-C, usw.). Auch wenn es gewisse Standard-Akkordfolgen innerhalb dieser Akkorde gibt, können diese Akkorde fast beliebig kombiniert werden. Auf der 7ten Stufe (VII) der Stufendreiklänge würde sich durch das Übereinanderschichten von tonleitereigenen Terzen ein verminderter Dreiklang ergeben. Dieser kommt in der Praxis aber als reiner Dreiklang nie zum Einsatz, sondern immer mit einer verminderten Septime (dim7) oder kleinen Septime (ergibt einen m7b5 Akkord). Daher gibt es in dieser Zeile keinen VIIdim Button.

In der ZWEITEN Zeile wurde auf die Stufendreiklänge noch eine weitere Terz geschichtet. Es sind die "Stufen-Vierklänge", auch "Stufen-Septakkorde" oder zusammen mit den Dreiklängen einfach die "Stufenakkorde" der Dur-Tonleiter. Da durch den Einsatz der Septime Spannung entsteht (insbesondere beim V7, aber auch bei maj7, weniger bei m7), klingen manche Akkordfolgen innerhalb der Stufen-Vierklänge wesentlich logischer als manche andere. Trotzdem kann man hier noch gut nach Lust und Laune verschiedenste gut klingende Akkordfolgen durch Experimentieren finden.

Vierte, Fünfte und Sechste Zeile - Diatonische Slash-Chords

Besonders in der Pop Musik, Folk/Songwriter-Genre, etc. werden bestimmte Stufenakkorde häufig durch Slash-Chords ersetzt. Beispiele: statt IIm IIIm IV wird oft IIm I/III IV gespielt, statt I VIIm7b5 VIm7 wird oft I V/VII VIm7 gespielt.
Statt V7 wird oft IV/V gespielt, was einem Vsus9 entspricht.
Auch finden wir hier Akkorde, die mit einem Pedal-Bass gespielt werden (d.h. der Basston bleibt gleich, die Akkorde darüber wechseln), z.B. I IV/I V/I I (C F/C G/C C oder F Bb/F C/F F oder G C/G D/G G,…).

Speziellere Akkorde

Die Akkorde der folgenden Zeilen enthalten meist auch Töne, die außerhalb der jeweiligen Tonart/Tonleiter liegen. Sie kommen daher nur in bestimmten harmonischen Zusammenhängen vor (folgen auf bzw. münden in bestimmte Akkorde):

  • Sekundärdominanten: m7 oder maj7 Akkorde können manchmal zu Dominantseptakkorden werden (Dur Akkord mit kleiner Septime), wenn der Grundton des nächsten Akkords eine Quinte tiefer liegt. Zum Beispiel statt Cmaj7 Am7 Dm7 G7 kann Cmaj7 A7 Dm7 G7 vorkommen, weil sich A7 wie von V nach I in den Dm7 Akkord auflöst. Der bekannteste Vertreter ist die Moll-Dominante III7 (statt IIIm7). Die Akkordfolge VIIm7b5 III7 VIm7 ist auch als "II-V-I-Kadenz" in Moll bekannt.
  • Substitutionen (Ersetzungsakkorde) wie z.B. bII7 statt V7 (Tritonussubstitution).
  • Verminderte Durchgangsakkorde, die nur in geraden und damit unstabilen Zählzeiten (Zählzeiten/Takten/Halbtakten) vorkommen, z.B. Cmaj7 C#dim7 Dm7 G7 ...übrigens entspricht C#dim7 auch einem A7b9 ohne Grundton...
  • Andere Akkorde hier sind zum Beispiel der #IVm7b5, der sich ergibt, wenn wir einen IVmaj7 Akkord greifen und dann lediglich dessen Grundton einen Halbtonschritt nach oben verschieben. Ein bIImaj7 wird bei besonders pathetischen Schlüssen statt einem I bzw Imaj7 Akkord gespielt und erst dann in die erste Stufe aufgelöst (in diesem Fall oft in einen I6/9 Akkord, der dafür einen noch finaleren Charakter hat als ein Imaj7 Akkord). Man spricht hier von "delay of resolution".
  • Mollsextakkorde: sie ersetzen oft einen Dominantseptakkord. Setzt man bei einem V7(9) = V9 Akkord den Grundton eine Quarte herunter, erhält man einen IIm6 Akkord. Zum Beispiel wird so aus G9 ein Dm6. Der Dm6 ist gewissermaßen ein V7 Akkord, bei dem der Grundton noch auf der II. Stufe stehengeblieben ist. Ein IVm6 ist entspricht damit einem bVII9 = bVII7(9) Akkord, bei dem statt dem Grundton auf der bVII-ten Stufe die IV Stufe gespielt wird. Also Fm6 ist wie ein Bb9, bei dem im Bass statt Bb ein F gespielt wird.

Die Liste

Bitte nicht missverstehen...

Dies ist eine Liste von Akkordfolgen und keine Liste von Songs, die man hier lernen kann. Es sind lediglich bei vielen Akkordfolgen als Beispiel Songs genannt, in denen die Akkordfolge vorkommt. Es kommt allerdings auch manchmal vor, dass ein Song lediglich aus dieser Akkordfolge besteht.

Akkordfolge wählen

Wenn Du auf eine Akkordfolge tippst, wird diese sofort in der Akkord-Ansicht angezeigt. Wenn Du wieder zur Liste zurückkehrst, erscheint die gewählte (in der Akkordansicht gezeigte) Akkordfolge, farblich hervorgehoben.

Tonart ändern

Wenn Du in der Listen-Ansicht die Tonart änderst, wird diese auch in allen anderen Ansichten geändert. In der Akkordansicht wird dann zudem immer die erste Variante angezeigt. Das liegt daran, dass es je nach Tonart unterschiedlich viele Griff-Varianten geben kann. Dadurch ist Variante 3 in der nächsten Tonart vielleicht Variante 2 oder 4 oder gar nicht mehr spielbar (weil zu hoch oder tief am Griffbrett).

Änderungen in der Matrix

Werden in der Matrix Änderungen vorgenommen, bleibt die aktuellen Akkordfolge in der Liste dann markiert (und in der Akkordansicht erhalten), wenn die Akkordfolge auch der neuen Auswahl entspricht.

Die Akkord-Ansicht

Akkordfolge anzeigen

Um eine Akkordfolge angezeigt zu bekommen, muss eine Akkordfolge in der Liste ausgewählt werden. Die angezeigte Akkordfolge bleibt gespeichert, wenn man Oolimo schließt oder zu einer anderen Seite (z.B. Chord Finder) wechselt.

Verändert man die Matrix so, dass gewählte Akkorde in der Matrix nicht mehr in der Akkordfolge angezeigt werden, wird die Akkordfolge ausgeblendet und ist auch in der Liste nicht mehr vorhanden. Ändert man die Matrix wieder so, dass alle gewählten Akkorde auch in der Akkordfolge vorkommen, wird die zuvor angezeigte Akkordfolge wieder eingeblendet

Varianten

Die meisten Akkordfolgen werden in verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Griffen angezeigt. Mit den Pfeil-Buttons kann zwischen den Varianten gewechselt werden. Zwischen den Pfeil-Buttons wird angezeigt, welche Variante gerade angezeigt wird und wie viele Varianten es in der aktuellen Tonart gibt. Je nach Tonart können dies unterschiedlich viele sein, denn jede Variante läßt sich in bestimmten Tonarten nicht mehr spielen, wenn Töne tiefer als auf dem Bund 0 oder schwer spielen, wenn Akkorde zu weit oben auf dem Griffbrett liegen.

Tonart ändern

Da jede Tonart unterschiedliche Varianten besitzen kann, wird immer Variante 1 der gespeicherten Varianten aufgerufen, wenn man die Tonart wechselt. Das kann etwas nerven, wenn man eine bestimmte Variante in mehreren Tonarten üben möchte. Ich werde versuchen, an einer bessere Lösung dafür zu arbeiten...

Optionale Spots auf den Griffbrett-Diagrammen

In manchen Griffbrett-Diagrammen finden sich zusätzliche optionale Spots (kleiner, rund und nicht ausgefüllt). Sie können nach Belieben gespielt oder weggelassen werden. Am besten spielt man sie temporär, um innerhalb des Akkordes eine kleine Melodie zu erzeugen. Im gezeigten F7#9 könnte man z.B. einen halben Takt die #9, dann den optionalen Ton, die b9, spielen (diese löst sich dann z.B. perfekt in die Quinte eines Bbmaj7 oder Bbm7 am 6.Bund auf).

Die Beschriftung ("Spot-Info") wird nur ab einer bestimmten Vergrößerung angezeigt. Gegebenenfalls muss das Lupen-Icon (+) gedrückt werden, um den Ton bzw. das Intervall des Spots ablesen zu können.

Buttons

Ist der "Super-Korrekt-Button" aktiviert (grün), werden Töne mit Doppelvorzeichen (bb,##), sowie E#, B# ("Ha-is"), Cb und Fb als solche angezeigt und nicht durch ihre einfacheren enharmonischen Entsprechungen ersetzt.

"Spot-Info-Button": mit diesem Button legst Du fest, ob auf den Spots der Griffbrett-Diagramme die Namen der Töne oder der Intervalle angezeigt werden.

Bei den Akkordfolgen lässt sich die Ausrichtung der Griffbrett-Diagramme ändern. Es kann zwischen horizontal (hier standard) und vertikal hin und her geschaltet werden.

Rechts-/Linkshänder-Modus

Die Ausrichtung für Rechts- und Linkshänder lässt sich oben in der Menüleiste von Oolimo einstellen und gilt für die gesamte Website!

Bitte sei Dir der folgenden Punkte bewusst

Die folgenden Punkte können dazu führen, dass beim Selektion von Akkorden in der Matrix manchmal mehr Akkordfolgen herausgefiltert (also nicht angezeigt) werden als erwünscht. Ab und zu muss man ggf. leicht voneinander abweichende Suchen starten, z.B. einmal mit reinen Mollakkorden, einmal mit Mollseptakkorden, manchmal mit beiden (UND/ODER-Verknüpfung - siehe weiter oben).

  • Ein Akkord kann manchmal unterschiedlich benannt sein. So wird ein Vsus9 =V7sus4(9) Akkord oft als Slash-Chord IV/V geschrieben, also z.B. F/G statt Gsus9.
  • Manchmal ist es möglich, an der gleichen Stelle einer Akkordfolge unterschiedliche Varianten eines Akkordes einzusetzen, die als unterschiedliche Akkordtypen in der Matrix aufgeführt sind. Am häufigsten: Mollakkorde lassen sich im Gegensatz zu anderen Akkordtypen fast beliebig manchmal mit Septime (m7) oder als reiner Mollakkord spielen, egal ob m oder m7 notiert ist.
  • Viele Akkordfolgen lassen verschiedene Varianten zu. Dabei sind nicht Griff-Varianten und verschiedene Akkorderweiterungen der Akkorde gemeint (wie in den Varianten in der Akkord-Ansicht), sondern Ersetzungen durch andere Akkordtypen und auch Änderungen der Basstöne/Stufen. In so einem Fall sind hier mehrere unterschiedliche Akkordfolgen gelistet, die als Varianten einer Akkordfolge angesehen werden könnten. In ein Tool wie dieses lässt sich natürlich keine gesamte Harmonielehre packen. Aber mit zukünftigen Versionen wird es auch mehr Erklärungen zu den Akkorfolgen geben.

Die gezeigten Akkordfolgen wollen als Beispiele verstanden werden. Man sollte nicht glauben, aus ihnen Gesetzmäßigkeiten ableiten zu können, wie zum Beispiel "in dieser Akkordfolge schreibt man immer Gsus9, in der anderen F/G" oder "in dieser Akkordfolge steht ein Mollakkord, da darfst Du keinen 'Moll-Sieben' spielen"...

Musik ist Kunst, ist kreativ, lässt unterschiedliche Herangehensweisen, Spielarten und Sichtweisen zu. Ein Werkzeug wie dieses kann diesem Umstand immer nur schwer gerecht werden. In Zukunft gibt es sicher noch einige Verbesserungen und Weiterentwicklungen. Doch ich hoffe, das Akkordfolgen-Tool wird Dir jetzt schon wertvolle Dienste leisten!