C7 Gitarrenakkorde mit Erklärung

C7

Der Dur Akkord mit zusätzlicher kleiner Septime wird auch Dominantseptakkord oder V7 („Fünf-Sieben) genannt, denn er kommt in der Durtonleiter als Stufenakkord genau einmal, nämlich auf der 5ten Stufe vor, der so genannten Dominante. Wenn wir also z.B. in der C Dur Tonleiter auf dem 5ten Ton (G) Terzen übereinander schichten (G, B, D, F), kommt ein G7 Akkord dabei heraus - ein Durakkord mit kleiner Septime!

Ein C7 besteht aus den Tönen C (1), E (3), G (5) und Bb (7). Die Quinte wird auch manchmal weggelassen (besonders dann, wenn der Akkord noch um „Tensions” (wie 9 oder 13) oder „alterierte Tensions” (b9,#9,b13) erweitert wird (die #11 kommt übrigens meist in nicht-alterierten Dominanten vor und hat damit eine Sonderrolle).

Auflösung:
Der Dominantseptakkord hat zwischen Terz und Septime das Intervall einer verminderten Quinte, das ihm eine Spannung verleiht, die sich im Akkord der ersten Stufe auflöst (die sogenannte Tonika), also z.B. C7 → Fmaj7.

Sekundär und Moll-Dominanten:
Manchmal wird ein Akkord in einen Dominantseptakkord umgewandelt, bevor er sich dann in einen Akkord eine Quinte tiefer auflöst. Zum Beispiel wird statt C Am7 Dm7 G7 oft C A7 Dm7 G7 gespielt. Am7 wird hier zu A7 verändert, weil er sich dann von V nach I in einen Dm7 Akkord auflöst. Man nennt A7 dann eine Sekundärdominante.
Die häufigste Sekundärdominante ist die so genannte „Molldominante”: der m7 Akkord auf der 3. Stufe der Durtonleiter wird zum Dominantseptakkord umgewandelt und löst sich in den Moll-Akkord der parallelen Moll-Tonart auf. In C-Dur (=A Moll) wäre das E7 → Am7 (statt Em7 → Am7).

C Alteriert:
C7alt ist die allgemeine Schreibweise für C7 Akkorde mit alterierten Tensions. Man kann hier selbst entscheiden, welche man einsetzt: z.B. C7(b9), C7(#9), C7(b13), C7(b9,b13).

Blues:
Die Grundform des Blues-Schemas besteht aus einer Folge von lauter V7 Akkorden. Interessant ist hier, dass ein und dieselbe Bluestonleiter (eine Moll-Pentatonik mit zusätzlicher b5) über alle V7 Akkorde des Blues gespielt werden kann.

Die Theorie zu Dominantseptakkorden (Einsatzmöglichkeiten, Erweiterungen, Substitutionen, zugehörigen Tonleitern in der Improvisation) ist ziemlich komplex und beansprucht einen großen Teil der modernen Harmonielehre.

C7

Der Dur Akkord mit zusätzlicher kleiner Septime wird auch Dominantseptakkord oder V7 („Fünf-Sieben) genannt, denn er kommt in der Durtonleiter als Stufenakkord genau einmal, nämlich auf der 5ten Stufe vor, der so genannten Dominante. Wenn wir also z.B. in der C Dur Tonleiter auf dem 5ten Ton (G) Terzen übereinander schichten (G, B, D, F), kommt ein G7 Akkord dabei heraus - ein Durakkord mit kleiner Septime!

Ein C7 besteht aus den Tönen C (1), E (3), G (5) und Bb (7). Die Quinte wird auch manchmal weggelassen (besonders dann, wenn der Akkord noch um „Tensions” (wie 9 oder 13) oder „alterierte Tensions” (b9,#9,b13) erweitert wird (die #11 kommt übrigens meist in nicht-alterierten Dominanten vor und hat damit eine Sonderrolle).

Auflösung:
Der Dominantseptakkord hat zwischen Terz und Septime das Intervall einer verminderten Quinte, das ihm eine Spannung verleiht, die sich im Akkord der ersten Stufe auflöst (die sogenannte Tonika), also z.B. C7 → Fmaj7.

Sekundär und Moll-Dominanten:
Manchmal wird ein Akkord in einen Dominantseptakkord umgewandelt, bevor er sich dann in einen Akkord eine Quinte tiefer auflöst. Zum Beispiel wird statt C Am7 Dm7 G7 oft C A7 Dm7 G7 gespielt. Am7 wird hier zu A7 verändert, weil er sich dann von V nach I in einen Dm7 Akkord auflöst. Man nennt A7 dann eine Sekundärdominante.
Die häufigste Sekundärdominante ist die so genannte „Molldominante”: der m7 Akkord auf der 3. Stufe der Durtonleiter wird zum Dominantseptakkord umgewandelt und löst sich in den Moll-Akkord der parallelen Moll-Tonart auf. In C-Dur (=A Moll) wäre das E7 → Am7 (statt Em7 → Am7).

C Alteriert:
C7alt ist die allgemeine Schreibweise für C7 Akkorde mit alterierten Tensions. Man kann hier selbst entscheiden, welche man einsetzt: z.B. C7(b9), C7(#9), C7(b13), C7(b9,b13).

Blues:
Die Grundform des Blues-Schemas besteht aus einer Folge von lauter V7 Akkorden. Interessant ist hier, dass ein und dieselbe Bluestonleiter (eine Moll-Pentatonik mit zusätzlicher b5) über alle V7 Akkorde des Blues gespielt werden kann.

Die Theorie zu Dominantseptakkorden (Einsatzmöglichkeiten, Erweiterungen, Substitutionen, zugehörigen Tonleitern in der Improvisation) ist ziemlich komplex und beansprucht einen großen Teil der modernen Harmonielehre.