Cmaj7(#5) Gitarrenakkorde mit Erklärung

Cmaj7(#5)

Der maj7(#5) Akkord entspricht dem übermäßigem Akkord (aug) mit zusätzlicher großer Septime. Man könnte ihn also theoretisch auch aug(maj7) nennen – das ist aber nicht üblich.

Ein Cmaj7(#5) hat die Töne C (1), E (3), G# (#5) und B (maj7).

Da die Töne E, G# und B einen Töne C (1), E (3), G# (#5) und B Dur Akkord ergeben, kann man den Cmaj7(#5) Akkord auch als Slash-Chord E/C („E über C”) interpretieren, als einem E Dur Akkord mit C im Bass.

Einsatzmöglichkeiten:
In einem Line-Cliché bewegt sich bei jedem Akkordwechsel normalerweise nur ein Ton chromatisch auf- oder abwärts. In der Akkordfolge C Cmaj7(#5) C6 sind es zwar zwei Töne, aber der Effekt ist praktisch der gleiche.

Verzögerung einer Auflösung: statt z.B. eine II-V-I Kadenz direkt nach Cmaj7 aufzulösen, kann man die Spannung der übermäßige Quinte (#5) nutzen, um eine Auflösung hinauszuzögern: statt z.B. Dm7 G7(13) Cmaj7 würde man also Dm7 G7(13) Cmaj7(#5) C6 spielen.

Beim Wechsel von Cmaj7 zu Am7 kann ein eingefügter Cmaj7(#5) eine Spannung erzeugen, die sich im Am7 Akkord auflöst, also Cmaj7 Cmaj(#5) Am7.
Beim Wechsel von Cmaj7 zu Dm7 ergibt sich durch das Einfügen eines Cmaj7(#5) auch der Effekt eines chromatischen Übergangs zum Dm7.

Theorie für Geeks:
Die Tendenz des maj7(#5) Akkords, sich in einen Mollseptakkord eine kleine Terz tiefer aufzulösen, z.B. Cmaj7(#5) nach Am7, kann mann besser verstehen, wenn man den Akkord als Slash-Chord betrachtet: Cmaj7(#5) = E/C. Da der Basston C als b6/b13 von E gesehen werden kann, kann man E/C einfach mal als E7(b13) betrachten, bei dem die Septime nicht mitgespielt wird. E7(b13) ist die Molldominante von Am7 und löst sich somit perfekt in diesen auf.

Als Stufenakkord (Akkorde, die sich ergeben, wenn man Terzen über jedem Ton einer Tonleiter übereinanderschichtet) kommt der maj7(#5) nicht in der Dur oder Moll Tonleiter vor, allerdings ist er als Stufenakkord auf der dritten Stufe von harmonisch Moll und melodisch Moll zu finden.

Cmaj7(#5)

Der maj7(#5) Akkord entspricht dem übermäßigem Akkord (aug) mit zusätzlicher großer Septime. Man könnte ihn also theoretisch auch aug(maj7) nennen – das ist aber nicht üblich.

Ein Cmaj7(#5) hat die Töne C (1), E (3), G# (#5) und B (maj7).

Da die Töne E, G# und B einen Töne C (1), E (3), G# (#5) und B Dur Akkord ergeben, kann man den Cmaj7(#5) Akkord auch als Slash-Chord E/C („E über C”) interpretieren, als einem E Dur Akkord mit C im Bass.

Einsatzmöglichkeiten:
In einem Line-Cliché bewegt sich bei jedem Akkordwechsel normalerweise nur ein Ton chromatisch auf- oder abwärts. In der Akkordfolge C Cmaj7(#5) C6 sind es zwar zwei Töne, aber der Effekt ist praktisch der gleiche.

Verzögerung einer Auflösung: statt z.B. eine II-V-I Kadenz direkt nach Cmaj7 aufzulösen, kann man die Spannung der übermäßige Quinte (#5) nutzen, um eine Auflösung hinauszuzögern: statt z.B. Dm7 G7(13) Cmaj7 würde man also Dm7 G7(13) Cmaj7(#5) C6 spielen.

Beim Wechsel von Cmaj7 zu Am7 kann ein eingefügter Cmaj7(#5) eine Spannung erzeugen, die sich im Am7 Akkord auflöst, also Cmaj7 Cmaj(#5) Am7.
Beim Wechsel von Cmaj7 zu Dm7 ergibt sich durch das Einfügen eines Cmaj7(#5) auch der Effekt eines chromatischen Übergangs zum Dm7.

Theorie für Geeks:
Die Tendenz des maj7(#5) Akkords, sich in einen Mollseptakkord eine kleine Terz tiefer aufzulösen, z.B. Cmaj7(#5) nach Am7, kann mann besser verstehen, wenn man den Akkord als Slash-Chord betrachtet: Cmaj7(#5) = E/C. Da der Basston C als b6/b13 von E gesehen werden kann, kann man E/C einfach mal als E7(b13) betrachten, bei dem die Septime nicht mitgespielt wird. E7(b13) ist die Molldominante von Am7 und löst sich somit perfekt in diesen auf.

Als Stufenakkord (Akkorde, die sich ergeben, wenn man Terzen über jedem Ton einer Tonleiter übereinanderschichtet) kommt der maj7(#5) nicht in der Dur oder Moll Tonleiter vor, allerdings ist er als Stufenakkord auf der dritten Stufe von harmonisch Moll und melodisch Moll zu finden.